Diesen Beitrag kannst du dir jetzt ganz entspannt anhören, oder ganz klassisch selbst lesen!

 

 

Im Leben gibt es natürlich viele Dinge, über die man sich Ärgern kann. Einige davon können wir gut weglächeln, andere hängen uns so einige Tage hinterher. Natürlich will ich diesen Blog nicht dazu nutzen, um mich mal so richtig zu beschweren, viel mehr soll dieser Beitrag dazu anregen, sich nicht mehr ganz so sehr zu Ärgern.

 

Vielleicht sitzt du gerade an deinem Handy. Was hast du gemacht, bevor du dir jetzt meinen Blog ansiehst? Deine Reichweite gecheckt? Die Anzahl deiner Follower kontrolliert? Dich darüber geärgert, dass du vor wenigen Stunden noch 2 oder 3 Follower mehr hattest?
Ich könnte es mir jetzt sehr leicht machen und sagen – „Hej, Follower sind nicht alles im Leben!“ – aber so wirklich bringt dir das jetzt natürlich auch nichts.
Ich persönlich sehe das mit den Followern wie folgt:
Wir alle stecken sehr viel Arbeit in die Pflege unserer Accounts, wir wollen mit den anderen mithalten, oder uns sogar hervorheben. Beiträge schreiben sich nicht von selbst, Bilder machen sich nicht von allein. Da ist es ja wohl auch einfach die schönste Belohnung, von anderen Anerkennung zu bekommen oder im besten Falle sogar andere dazu zu bringen, einem zu folgen. Stellt sich dieser „Erfolg“ nicht ein, könnte man natürlich schnell auf den Gedanken kommen, dass anderen all diese Arbeit nicht gefällt.

 

Und soll ich dir was verraten? In den meisten Fällen stimmt das überhaupt nicht.
Meistens bleibt der Erfolg nicht aus, weil dein Content schlecht ist, sondern weil du einfach in der Flut von Accounts kein Gehör findest.

 


Weltweit gibt es 500 MILLONEN aktive Instagram-Accounts

 

 – das entspricht fast 1 ½ mal der gesamten Bevölkerung von Amerika.
Hinzu kommt noch, dass es uns jetzt der Algorithmus nicht sonderlich leicht macht unsere Accounts „groß“ zu machen. 
Ich würde lügen, wenn ich jetzt behaupten würde, dass ich kein wachsames Auge auf die Anzahl meiner Follower werfe. Mir jedoch Follower oder Likes zu kaufen, war für mich nie eine Option – egal wie sehr ich mich über Schwankungen ärgerte, wenn ich eins in dem ersten Jahr auf Instagram gelernt habe, dann dass man diese Zahl echt nicht zu ernst nehmen sollte. Hinter Unfollowern verbergen sich sehr häufig Fake-Accounts und nur ganz selten gibt es einen wirklichen Grund, dass dir andere entfolgen. Für das sogenannte „Follow-Unfollow-Prinzip“ gibt es mittlerweile sogar Apps, die ganz automatisch anderen folgen und nach wenigen Tagen wieder entfolgen. Mit der Zeit hast auch du sicher schon Muster erkennen können. Folgt dir sofort jemand, ohne auch nur einen Beitrag auf deiner Seite zu liken, kannst du mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dir derjenige auch wieder entfolgen wird. Bei mir hatte dies schnell den Effekt, dass ich mich über neue Follower gar nicht wirklich freuen konnte, außer sie haben ehrliches Interesse an meiner Arbeit gezeigt.
Wie ihr also sehen könnt, bringt es wirklich nichts sich über dieses seltsame System zu ärgern! Ganz im Gegenteil, euer geringes Wachstum ist sogar 1000 mal ehrlicher und sympathischer und das spiegelt sich auch in eurer Community wieder.