Diesen Beitrag kannst du dir jetzt ganz entspannt anhören, oder ganz klassisch selbst lesen!

Es war ein Jahr, in dem vieles passiert ist. Einige dieser Erlebnisse kamen unverhofft, andere waren eingeplant. 2019 war für mich ein insgesamt wirklich schönes Jahr. Ich konnte nicht nur meine fotografischen Fähigkeiten ausbauen und mir neues Equipment zulegen, sondern auch meine Berufsausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin abschließen. Auch im ganz Privaten bin ich sehr glücklich und schaue auf ein großartiges Jahr mit meiner Familie, meinem Partner, meinen Freunden und Kollegen zurück.

 

Ich möchte noch einmal einen kurzen Rückblick wagen. Anfang 2019. Ich stehe an einem Postkartenständer und fasse den Entschluss: „Was braucht es neue Wege zu gehen? Mut, einfach nur Mut!“. 2 Monate später – mein Gewerbe in der Fotografie ist angemeldet, ich lege los und bereue es bis heute absolut nicht. Ich lernte in diesem Jahr tolle Menschen und ihre Vierbeiner kennen – an dieser Stelle möchte ich noch einmal allen Danken, die mich im letzten Jahr für ein Shooting gebucht haben, dass macht mich sehr stolz!

 

Am Anfang des letzten Jahres schrieb ich mir ein paar Wünsche für mich selbst auf. Neben ein paar materialistischen Wünschen schrieb ich auch auf: „Bleib dir selbst treu“ und „Geh nur Wege mit Herz“. Ich habe die Neujahrstage darüber etwas nachgegrübelt. Bin ich mir selbst treu geblieben? Auf den ersten Blick würde ich behaupten „Ja“, doch dann denke ich an die vielen kleinen Dinge, die sich im letzten Jahr verändert haben. Ein Buch was ich im letzten Jahr gelesen habe (Das Leben ist zu kurz für später) hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich startete das Gedankenexperiment der Autorin und dachte fast täglich „Was, wenn es dein letztes Jahr ist- wie würdest du dich dann jetzt entscheiden?“. Ich bin dadurch tatsächlich etwas „egoistischer“ geworden und habe so einige Dinge aufgegeben und verändert, die mir sehr viel Kraft gekostet haben, aber der Mühe schon lange nicht mehr wert waren. Im Gegensatz dazu begann ich aber auch viele Dinge, die ich schon längst hätte machen sollen. Ich Hader daher im Moment, ob ich einen guten neuen Weg eingeschlagen habe was meine persönliche Entwicklung angeht, oder ich mir gänzlich hätte treu bleiben sollen – eine Antwort habe ich darauf noch nicht gefunden.

 

Was meinen zweiten Wunsch an mich selbst angeht, da kann ich beruhigter sein. Für mich ist dieser Wunsch auch ein stückweit Lebensmotto geworden. Eng verbunden zu diesem Spruch sehe ich auch den folgenden „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll“. Ich hoffe auch ihr konntet in diesem Jahr sehen, dass alles was ich tue eine Herzenssache ist und ich die Fotografie nicht nur halbherzig beachte.

 

Ich hoffe ich kann diesen positiven Trend in diesem Jahr fortsetzen und werde in einem Jahr wieder schmunzelnd auf das Jahr 2020 zurückblicken.

 

Nun bleibt mir nur noch zu Berichten, worauf ich mich am meisten im Jahr 2020 freue: Ich freue mich auf die vielen bereits gebuchten Shootings, neue Hundenasen und Zweibeiner und auf all die Dinge, die ich dieses Jahr meistern muss.  Es wird sich definitiv einiges verändern, denn für meinen Partner startet ein neuer Lebensabschnitt und damit steht bei uns ein dickes Fragzeichen im Kalender – mehr dazu, wenn es soweit ist. Außerdem haben wir uns in den Kopf gesetzt, dass es Zeit wird für einen Vierbeiner, welcher mit uns durchs Leben tapsen soll. Ihr seht also – es wird spannend.